Selbstverständlich fand auch Flugbetrieb der Pilatus Flugzeugwerke statt. Die ersten zwei Pc-21 für Katar wurden ausgeliefert. Bei den Trainingsflugzeugen flogen u.a die indische Pc-7 P152 (cn.741) und die drei saudi-arabischen Pc-21 913 (cn.167), 917 (cn.171), die 918 (cn.172)
Montag, 29. September 2014
Patrouille Suisse & Pc-21 in Buochs
Heute fand auf dem Flugplatz Buochs bei perfektem Wetter das zweitletzte Patrouille Suisse Training in der Schweiz statt. Eigentlich wäre es das letzte Training gewesen, aber überraschenderweise wurde für den 3. Oktober ein weiteres Training über Emmen angekündigt (1330-1415h). Wahrscheinlich im Rahmen des Tag der Angehörigen der Pilotenschule. Wenn ich mehr erfahre, werde ich es in diesem Blog posten!
Samstag, 13. September 2014
Air 14 Payerne Fazit und erste Bilder
Die Air 14 in Payerne ist die beste Airshow, die ich je erlebt habe. Und ich denke, dass sie in der Geschichte der Schweiz auch einmalig ist. Noch nie wurden so viele verschiedene Kunstflugteams, Jet's, spezielle Formationen und Raritäten gezeigt. Bei mehrheitlich schönem Wetter folgte Hîghlight auf Highlight, so dass die Fotokameras glüten. Die Air 14 ist erfolgreich und unfallfrei zu Ende gegangen. Insgesamt wurden knapp 400'000 Zuschauer gezählt. Der ganze Anlass war sehr gut organisiert. Einzig das Verkehrskonzept (Zuteilung der Eingänge je nach Ankunftsort), die frühe Türschliessung und die Auswahl an Verpflegung war verbesserungswürdig. Das ist jedoch jammern auf hohem Niveau.
Ich habe insgesamt 5'000 Fotos gemacht. Da ich immer wieder relativ langsam bin mit Bilder sortieren und bearbeiten, wird es noch einige Zeit dauern, um noch mehr Fotos zu präsentieren.
Ich habe insgesamt 5'000 Fotos gemacht. Da ich immer wieder relativ langsam bin mit Bilder sortieren und bearbeiten, wird es noch einige Zeit dauern, um noch mehr Fotos zu präsentieren.
Donnerstag, 11. September 2014
Cielo Aperto, Militärflugplatz Locarno 31. Mai 2014
Ich weiss, der 31. Mai 2014 ist schon länger zurück und die Cielo Aperto wurden längst von der legendären Air 14 überschattet. Leider komme ich erste jetzt dazu, euch die Bilder zu zeigen und möchte sie euch nicht vorenthalten. Diese Flugshow war der eines der drei Höhenpunkte der diesjährigen Saison. Gefeiert wurde das 75 jährige Bestehen des Flugplatzes. Besonders gefallen haben mir die spezielle Formationen, aber auch die Bf-109 (Bouchon) und Spitfire und der Edelweiss Airbus A320 waren echte Höhepunkte.
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| Die Bilder lassen sich alle mit einem Klick vergrössern! |
Donnerstag, 28. August 2014
Zukunft der Schweizer Luftwaffe
Der Bundesrat hat diverse Anfragen von Parlamentariern beantwortet und dabei auch einige sehr interessante Neuigkeiten enthüllt. Auch wurden einige Details des Entwurfs zur Weiterentwicklung der Armee den Medien zugespielt.
Luftverteidigung und Luftpolizeidienst
Die permanente Interventionsbereitschaft (ausserhalb der Bürozeiten) wird auch mit den 32 F-18 in mehreren Schritten bis 2020 realisiert werden.
Mit dem Rüstungsprogramm 2022 ist die Beschaffung einer ersten Tranche von 22 Kampfjets als Ersatz für die F-5 Tiger geplant. Mit einem späteren Rüstungsprogramm sollen eine weitere Tranche von 22 Kampfjets als F-18 Ersatz gekauft werden. Somit soll die Luftwaffe in Zukunft über 44 Kampfjets verfügen.
Die Patrouille Suisse bleibt erhalten und wird auf dem F-18 weiterfliegen! Allerdings mit wesentlich weniger Flugzeugen und stark eingeschränkten Auftritten.
Die F-5 Tiger werden in den nächsten 2-4 Jahren definitiv ausser Dienst gestellt. Unter den operationellen Bedingungen der Luftwaffe würde ein Upgrade der Tiger im Luftpolizeidienst rund 900 Mio Fr kosten. Damit wären sie ausreichend bei Tag unter Sichtflugbedingungen, knapp ausreichend bei Tag unter Instrumentenflugbedingungen und bei Nacht unter Sichtflugbedingungen. Für die Luftverteidigung liegen die Kosten bei 1.2 Mrd , damit sie ausreichend während bei Tag und Nacht unter Sicht- und Instrumentenflugbedingungen.
Aufklärung
Die Hermes 900 HFE wird ohne Begleitung im Schweizer Luftraum unterwegs sein. Ausserdem wird im Herbst das Konzept über den Schutz und die militärische Nutzung des Luftraums (Verabschiedung durch den Bundesrat im Herbst) veröffentlicht.
Lufttransport
Die Schweizer Armee soll in Zukunft 4-6 Helikopter für Auslandseinsätze zur Verfügung stellen. Diese sollen immer in Bereitschaft sein, um sie z.B bei Naturkatastrophen einzusetzen. In diesem Zusammenhang wird überprüft, die bestehenden Helikopter durch leistungsfähigere Maschinen zu ersetzen bzw. zu ergänzen, damit diese auch bei schwierigen klimatischen Bedingungen eingesetzt werden können. Bereits wurde mit der Ausbildung von mehr Personal begonnen.
Die Beschaffung eines eigenen Transportflugzeuges ist nicht geplant, da für regelmässige Flüge die kommerziellen Anbieter kostengünstiger seien.
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20143530
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20143512
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20143473
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/So-will-Maurer-die-Armee-noch-schneller-verkleinern/story/28135989
Luftverteidigung und Luftpolizeidienst
Die permanente Interventionsbereitschaft (ausserhalb der Bürozeiten) wird auch mit den 32 F-18 in mehreren Schritten bis 2020 realisiert werden.
Mit dem Rüstungsprogramm 2022 ist die Beschaffung einer ersten Tranche von 22 Kampfjets als Ersatz für die F-5 Tiger geplant. Mit einem späteren Rüstungsprogramm sollen eine weitere Tranche von 22 Kampfjets als F-18 Ersatz gekauft werden. Somit soll die Luftwaffe in Zukunft über 44 Kampfjets verfügen.
Die Patrouille Suisse bleibt erhalten und wird auf dem F-18 weiterfliegen! Allerdings mit wesentlich weniger Flugzeugen und stark eingeschränkten Auftritten.
Die F-5 Tiger werden in den nächsten 2-4 Jahren definitiv ausser Dienst gestellt. Unter den operationellen Bedingungen der Luftwaffe würde ein Upgrade der Tiger im Luftpolizeidienst rund 900 Mio Fr kosten. Damit wären sie ausreichend bei Tag unter Sichtflugbedingungen, knapp ausreichend bei Tag unter Instrumentenflugbedingungen und bei Nacht unter Sichtflugbedingungen. Für die Luftverteidigung liegen die Kosten bei 1.2 Mrd , damit sie ausreichend während bei Tag und Nacht unter Sicht- und Instrumentenflugbedingungen.
Aufklärung
Die Hermes 900 HFE wird ohne Begleitung im Schweizer Luftraum unterwegs sein. Ausserdem wird im Herbst das Konzept über den Schutz und die militärische Nutzung des Luftraums (Verabschiedung durch den Bundesrat im Herbst) veröffentlicht.
Lufttransport
Die Schweizer Armee soll in Zukunft 4-6 Helikopter für Auslandseinsätze zur Verfügung stellen. Diese sollen immer in Bereitschaft sein, um sie z.B bei Naturkatastrophen einzusetzen. In diesem Zusammenhang wird überprüft, die bestehenden Helikopter durch leistungsfähigere Maschinen zu ersetzen bzw. zu ergänzen, damit diese auch bei schwierigen klimatischen Bedingungen eingesetzt werden können. Bereits wurde mit der Ausbildung von mehr Personal begonnen.
Die Beschaffung eines eigenen Transportflugzeuges ist nicht geplant, da für regelmässige Flüge die kommerziellen Anbieter kostengünstiger seien.
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20143530
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20143512
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20143473
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/So-will-Maurer-die-Armee-noch-schneller-verkleinern/story/28135989
Dienstag, 26. August 2014
Flugbetrieb Emmen für Air 14
Es ist kaum zu glauben, aber nicht jeder Fliegerfan kann oder will sich die Air 14 in Payerne ansehen. Wer trotzdem etwas Air 14 Feeling erleben möchte und gerne ältere Kampfjets, Propellerflugzeuge, Helikopter oder Transportflugzeuge hat, kommt auch in Emmen auf seine Kosten. Bisher sind folgende
Alle Angaben sind ohne Gewähr! Stand : 26. August 1945h
kursiv= widersprüchliche Angaben, keine Bestätigung
Alouette II
30/31/06/07 Alouette
III 30/31/06/07
Bücker 131 30/31/06/07
C-3603 /30
C-3605 /06
DH-100 Vampire 30/31
F-18 Hornet (3x) 30/31/06/07
Hunter PS:31/07
Mirage IIIDS 30/31/06/07
Morane D 31/07
P-2 30/31/06/07
P3 (Flyers?) 31
P-51 Mustang /30/
P-51 Mustang J-901 /06/
Transporter der ausländischen Display Teams (am wahrscheinlichsten am 28.08 und 04.09)Militärische VIP-Maschinen (evtl. am Donnerstag 28. August)
Bücker 131 30/31/06/07
C-3603 /30
C-3605 /06
DH-100 Vampire 30/31
F-18 Hornet (3x) 30/31/06/07
Hunter PS:31/07
Mirage IIIDS 30/31/06/07
Morane D 31/07
P-2 30/31/06/07
P3 (Flyers?) 31
P-51 Mustang /30/
P-51 Mustang J-901 /06/
Transporter der ausländischen Display Teams (am wahrscheinlichsten am 28.08 und 04.09)Militärische VIP-Maschinen (evtl. am Donnerstag 28. August)
Alle Angaben sind ohne Gewähr! Stand : 26. August 1945h
kursiv= widersprüchliche Angaben, keine Bestätigung
Dienstag, 5. August 2014
Kaufpotential des Pc-21
Anlässlich des Rollout des Pc-24 (die Bilder folgen noch!) habe ich mir auch Gedanken über die Zukunft des Pc-21 gemacht. Deshalb habe ich mir die Mühe gemacht, die bestehenden Pc-7 und Pc-9 Betreiber unter die Lupe zu nehmen und darüber zu spekulieren, wer die nächsten Maschinen kaufen könnte.
Bereits in Interviews mit Herr Schwenk angekündigt ist ein möglicher Verkauf von Pilatus Pc-21 an Australien. Die Vertragsunterzeichnung wird Ende 2014 oder 2015 erwartet. Australien verfügt über 67 Pc-9, die Ende der 80er Jahre mehrheitlich von Hawker de Havilland vor Ort gefertigt wurden. Bereits heute sind die 19 Pc-21 der Luftwaffe Singapurs in Australien stationiert.
Auch Frankreich hat Interesse am Kauf von Pc-21 signalisiert. Frankreich muss stark sparen und mit dem Pc-21 bestünde eine Möglichkeit, direkt auf den Rafale umzusteigen. Jedes Jahr besucht die französische Pilotenschule die Schweiz und während 2-3 Wochen pro Jahr sind sie auch in Frankreich stationiert. Es bestehen also einige Möglichkeiten, den Pc-21 kennen zu lernen. Frankreich verfügt über 120 Alpha Jets und 46 Tb-30 Epsilon. Ich gehe davon aus, dass es nach wir vor ein günstiges Jetflugzeug notwendig sein wird, um Flugstunden auf dem teuren Rafale zu sparen. Deshalb könnten sicher 50-60 Maschinen ausgeliefert werden.
Spanien verfügt über 70 Casa C101, welche auch in der Patrulla Aguila fliegen. Ein Ersatz dieser alten und den heutigen Anforderungen ungenügenden Jets ist schon länger überfällig. Der Pc-21 Demonstrator ist jedes Jahr an Airshows in Spanien zu sehen. Für die 70 Eurofighter rechne ich mit einer Bestellung von 30-40 Stück.
Grossbritannien hat 130 Short Tucanos für die Grundschulung im Einsatz. British Aerospace (Bae) arbeitet bereits mit Pilatus zusammen. Die Hawks müssen sehr bald ersetzt werden und auch die Tucanos wurden bereits in den Ende 80er Jahren ausgeliefert. Eine Offerte von Bae mit Hawk und Pc-21 dürfte grosse Chancen haben. Das wäre sicher einen Grossauftrag.
Chile: Verfügt über 10 Pc-7 und hat 60 Kampfjets im Einsatz. Zwar ist es wirtschaftlich eines der stärksten Länder Südamerikas, dennoch dürfte auch hier Geld eine Rolle spielen. Mit dem Pc-21 könnten die Piloten direkt auf die F-16 umsteigen.
Malaysia verfügt über 45 Pc-7 und setzt wie die Schweiz ebenfalls den F-18 als Kampfflugzeug ein. Ausserdem setzt Singapur und wahrscheinlich auch Australien (beide westlich und gegen China ausgerichtet) bald den Pc-21 ein. Ein Bestellung von 30-40 Pc-21 könnte möglich sein.
Südafrika setzt 35 Pc-7 Mk II für die Grundschulung und 24 Bae Hawk für die Fortgeschrittenenausbildung ein. Auch wenn es eines der wohlhabesten Länder Südafrikas ist, plagen das Land Geldsorgen. Eine Ersatz der Hawks durch 20 Pc-21 dürfte das Verteidigungsbudget entlasten. Ein Kauf von Pc-21 ist sogar sehr wahrscheinlich, weil Pilatus mit British Aerospace (Bae) zusammenarbeitet.
Bereits in Interviews mit Herr Schwenk angekündigt ist ein möglicher Verkauf von Pilatus Pc-21 an Australien. Die Vertragsunterzeichnung wird Ende 2014 oder 2015 erwartet. Australien verfügt über 67 Pc-9, die Ende der 80er Jahre mehrheitlich von Hawker de Havilland vor Ort gefertigt wurden. Bereits heute sind die 19 Pc-21 der Luftwaffe Singapurs in Australien stationiert.
Auch Frankreich hat Interesse am Kauf von Pc-21 signalisiert. Frankreich muss stark sparen und mit dem Pc-21 bestünde eine Möglichkeit, direkt auf den Rafale umzusteigen. Jedes Jahr besucht die französische Pilotenschule die Schweiz und während 2-3 Wochen pro Jahr sind sie auch in Frankreich stationiert. Es bestehen also einige Möglichkeiten, den Pc-21 kennen zu lernen. Frankreich verfügt über 120 Alpha Jets und 46 Tb-30 Epsilon. Ich gehe davon aus, dass es nach wir vor ein günstiges Jetflugzeug notwendig sein wird, um Flugstunden auf dem teuren Rafale zu sparen. Deshalb könnten sicher 50-60 Maschinen ausgeliefert werden.
Spanien verfügt über 70 Casa C101, welche auch in der Patrulla Aguila fliegen. Ein Ersatz dieser alten und den heutigen Anforderungen ungenügenden Jets ist schon länger überfällig. Der Pc-21 Demonstrator ist jedes Jahr an Airshows in Spanien zu sehen. Für die 70 Eurofighter rechne ich mit einer Bestellung von 30-40 Stück.
Grossbritannien hat 130 Short Tucanos für die Grundschulung im Einsatz. British Aerospace (Bae) arbeitet bereits mit Pilatus zusammen. Die Hawks müssen sehr bald ersetzt werden und auch die Tucanos wurden bereits in den Ende 80er Jahren ausgeliefert. Eine Offerte von Bae mit Hawk und Pc-21 dürfte grosse Chancen haben. Das wäre sicher einen Grossauftrag.
Chile: Verfügt über 10 Pc-7 und hat 60 Kampfjets im Einsatz. Zwar ist es wirtschaftlich eines der stärksten Länder Südamerikas, dennoch dürfte auch hier Geld eine Rolle spielen. Mit dem Pc-21 könnten die Piloten direkt auf die F-16 umsteigen.
Malaysia verfügt über 45 Pc-7 und setzt wie die Schweiz ebenfalls den F-18 als Kampfflugzeug ein. Ausserdem setzt Singapur und wahrscheinlich auch Australien (beide westlich und gegen China ausgerichtet) bald den Pc-21 ein. Ein Bestellung von 30-40 Pc-21 könnte möglich sein.
Südafrika setzt 35 Pc-7 Mk II für die Grundschulung und 24 Bae Hawk für die Fortgeschrittenenausbildung ein. Auch wenn es eines der wohlhabesten Länder Südafrikas ist, plagen das Land Geldsorgen. Eine Ersatz der Hawks durch 20 Pc-21 dürfte das Verteidigungsbudget entlasten. Ein Kauf von Pc-21 ist sogar sehr wahrscheinlich, weil Pilatus mit British Aerospace (Bae) zusammenarbeitet.
Mittwoch, 23. Juli 2014
Warum der Gripen abgestürzt ist, ein paar Facts
Die Vox Analyse des GFK Forschungsinstitutes zeigt klar auf, warum der Gripen abgelehnt wurde. Die 53% der Bevölkerung stimmen Nein, weil....
sie grundsätzlich gegen die Armee sind (9%)
wegen den hohen Kosten (18%)
sie den Gripen als Flugzeugtypen ablehnten (13%)
sie eine generelle Neuausrichtung der Armee verlangen (13%)
Pannen im Abstimmungskampf (6%)
(Mehrfachnennungen waren möglich)
Zustimmung zum Gripen nach Parteizugehörigkeit:
SVP: 81% Ja
CVP: 72% Ja
FDP: 63% Ja
25% der Armeebefürworter sagten Nein zum Gripen!
20% der Gripenbefürworter meinten, dass er die Anforderungen der Armee nicht erfülle!
Fazit: Das Nein zum Gripen hätte sich verhindern lassen, wenn die Wahl auf einen anderen Typen gefallen wäre oder wenn die vielen Pannen nicht gewesen wären.
http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Fuer-die-FDPBasis-war-der-Gripen-das-falsche-Flugzeug/story/24244503
http://www.gfsbern.ch/de-ch/Detail/vox-115-5058
sie grundsätzlich gegen die Armee sind (9%)
wegen den hohen Kosten (18%)
sie den Gripen als Flugzeugtypen ablehnten (13%)
sie eine generelle Neuausrichtung der Armee verlangen (13%)
Pannen im Abstimmungskampf (6%)
(Mehrfachnennungen waren möglich)
Zustimmung zum Gripen nach Parteizugehörigkeit:
SVP: 81% Ja
CVP: 72% Ja
FDP: 63% Ja
25% der Armeebefürworter sagten Nein zum Gripen!
20% der Gripenbefürworter meinten, dass er die Anforderungen der Armee nicht erfülle!
Fazit: Das Nein zum Gripen hätte sich verhindern lassen, wenn die Wahl auf einen anderen Typen gefallen wäre oder wenn die vielen Pannen nicht gewesen wären.
http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Fuer-die-FDPBasis-war-der-Gripen-das-falsche-Flugzeug/story/24244503
http://www.gfsbern.ch/de-ch/Detail/vox-115-5058
Mittwoch, 16. Juli 2014
Warum der Gripen abgelehnt wurde: Eine Nachlese
Nach dem Nein zum Gripen hat es erstaunlich wenig Reaktionen darüber gegeben, wie nun die Zukunft der Luftwaffe aussehen wird. Nun ist in der aktuellen Ausgabe der ASMZ ein interessantes Debriefing erschienen, welches sehr gelungen ist. Es zeigt auf, welche unterschiedlichen Gründe zum Nein beitragen haben.
Das Fazit ist, dass der Gripen zwar militärisch gesehen die richtige Wahl war, aber politisch die Schlechteste . Zu wenig berücksichtigt wurde auch die Mentalität der Schweizer. Diese sind grundsätzlich skeptisch gegenüber den Vorlagen aus Bern. Und die Schweizer wollen grundsätzlich immer das Beste kaufen, dass sie sich gerade noch leisten können. Die Gegner, welche das Kostenargument anführen, wären sowieso nie für den Kauf gewesen, egal wie teuer er ist. Auch der Slogan "ohne Gripen keine Sicherheit" hat klar geschadet, weil sich Sicherheit nicht auf ein einzelnes Element reduzieren lässt. Es entstand der Eindruck von Zwängerei und Angstmacherei.
http://www.asmz.ch/fileadmin/asmz/Dokumente/2014_Juli/_ASMZ_07_2014_Seite_08.pdf
Das Fazit ist, dass der Gripen zwar militärisch gesehen die richtige Wahl war, aber politisch die Schlechteste . Zu wenig berücksichtigt wurde auch die Mentalität der Schweizer. Diese sind grundsätzlich skeptisch gegenüber den Vorlagen aus Bern. Und die Schweizer wollen grundsätzlich immer das Beste kaufen, dass sie sich gerade noch leisten können. Die Gegner, welche das Kostenargument anführen, wären sowieso nie für den Kauf gewesen, egal wie teuer er ist. Auch der Slogan "ohne Gripen keine Sicherheit" hat klar geschadet, weil sich Sicherheit nicht auf ein einzelnes Element reduzieren lässt. Es entstand der Eindruck von Zwängerei und Angstmacherei.
http://www.asmz.ch/fileadmin/asmz/Dokumente/2014_Juli/_ASMZ_07_2014_Seite_08.pdf
Montag, 14. Juli 2014
Emmen ist Einsatzflugplatz für F-18 und Air 14
Nach der Pistensperre in Emmen 30.Juni bis 27. Juli) wird Emmen Haupteinsatz-Flugplatz der Schweizer Luftwaffe für Luftpolizeieinsätze, d.h es wird wieder sehr viele Jetflugbewegungen geben. Ausweichflugplatz ist Sion.
Ausserdem ist Emmen ab dem 25. August bis 7. September erster Ausweich- und Einsatzflugplatz für die Air 14 in Payerne. Es wird täglich zu ausserordentlichem Flugbetrieb mit Jetflugzeugen, mit Jet-Flugzeugen, Propeller-Flugzeugen, Helikoptern und Drohnen kommen.
Ausserdem sind bis am 23. Juli noch Flabflüge mit Pc-9 (ab Payerne) geplant. Am 22. Juli ist sogar ein Dämmerungsflug geplant.
http://www.lw.admin.ch/internet/luftwaffe/de/home/aktuell/flugaktivitaeten.html
Ausserdem ist Emmen ab dem 25. August bis 7. September erster Ausweich- und Einsatzflugplatz für die Air 14 in Payerne. Es wird täglich zu ausserordentlichem Flugbetrieb mit Jetflugzeugen, mit Jet-Flugzeugen, Propeller-Flugzeugen, Helikoptern und Drohnen kommen.
Ausserdem sind bis am 23. Juli noch Flabflüge mit Pc-9 (ab Payerne) geplant. Am 22. Juli ist sogar ein Dämmerungsflug geplant.
http://www.lw.admin.ch/internet/luftwaffe/de/home/aktuell/flugaktivitaeten.html
Donnerstag, 5. Juni 2014
Neues Aufklärungsdrohnensystem, Typenentscheid gefallen
Der Bundesrat hat sich für die Beschaffung von Hermes 900 Aufklärungsdrohnen entschieden. Die insgesamt 4 oder 6 Hermes 900 kosten 250 Mio Fr und werden im Rüstungsprogramm 2015 dem Parlament vorgelegt werden. Diese sind als Ersatz für die ADS-95 Drohnen gedacht. Die ADS-95 werden 2017 ausser Dienst gestellt werden.
Wird bald regelmässig in Emmen zu sehen sein. Eine Hermes 900 auf dem Weg zum Start während der Evaluation im Oktober 2012.
http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/documentation/news/news_detail.53246.nsb.html
Wird bald regelmässig in Emmen zu sehen sein. Eine Hermes 900 auf dem Weg zum Start während der Evaluation im Oktober 2012.
http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/documentation/news/news_detail.53246.nsb.html
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