Heute wurde bekannt, dass der Flugplatz Dübendorf erhalten bleiben soll. Die militärische Nutzung wird stark reduziert und dafür soll es mehr ziviler Flugverkehr geben (Helikopter, Unterhaltsflüge, Businessjets, General Aviation) . Zwar gibt es dazu noch viele Hürden zur Realisierung, aber mit diesem Entscheid lassen sich die Folgen des Stationierungskonzept für die anderen Militärflugplätze besser abschätzen. Das VBS hat angekündigt, mindestens einen Militärflugplatz zu schliessen. Dübendorf ist es nicht, aber für Sion sieht es dafür umso schlechter aus. Ich gehe von folgendem Stationierungskonzept aus:
Alpnach Hauptbasis Heli: keine Änderungen,
Buochs: keine Änderungen, evtl. keine Sleeping Base mehr
Dübendorf, Helibasis Ost: Ohne Propellerflugzeuge
Emmen, Hauptbasis Props, Trainingsflugplatz Jet: Übernahme der Propellerflugzeuge aus Dübendorf, teilweise Stationierung einer Gripen-Staffel (ohne Sommermonate)
Meiringen (Trainings- und Einsatzflugplatz Jet): Zunahme von ca. 500-1'000 Jetbewegungen ( bessere Nutzung des Kontigents), hauptsächlich Hornet & teilweise Gripen
Payerne Hauptbasis Jet, Helibasis West: Stationierung Hornet & Gripen-Staffel, evtl. Schulungsstandort Pc-21
Sion Schulungsflugplatz Pc-21, Einstellung des Jetbetriebs
Locarno Schulungsflugplatz, Helibasis Süd
Für den Jetbetrieb gehe ich von folgenden Zahlen aus:
Fazit:
Emmen 3'000-4'000 Bewegungen, davon 2'000-3'000 mit Gripen
Meiringen: 5'000 Bewegungen, davon 1'000 mit Gripen
Payerne: 13'000 Bewegungen, davon 7'000 mit Gripen
Wenn es keinen Gripen gibt, wird es wahrscheinlich so sein:
Emmen 2'000 Bewegungen
Meiringen: 3'500 Bewegungen
Payerne: 6'000 Bewegungen
Donnerstag, 28. Februar 2013
Dübendorf soll erhalten bleiben
Der Militärflugplatz Dübendorf soll erhalten bleiben. Das hat der Bundesrat heute beschlossen. Es soll ein ziviler Flugplatz mit militärisches Mitbenutzung geben. Es wird ein ziviler Betreiber für die nächsten 20 Jahre gesucht. Aus finanzielle Gründen wird es langfristig nur noch die Helibasis bestehen bleiben. Weitere Infos siehe unten...
Medienmitteilung UVEK/VBS
Link zur Studie
http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/militaerflugplatz-duebendorf-1.18030631
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Bund-will-Flugplatz-Duebendorf-erhalten--Zuercher-brueskiert/story/10862757
Reaktionen der Parteien: http://www.avu.ch/bezirk-uster/duebendorf/Flugplatzentscheid-Empoerung-ueber-selbstherrliches-Handeln/story/23493355
Stellungnahme Forum Flugplatz Dübendorf http://forum-flugplatz.ch/aktuell/Entscheid%20Bundesrat_zum_%20Flpl_%20Duebendorf.pdf
Ein Betrieb der Luftwaffe im heutigen Umfang mit Kleinaviatik und Business/General Aviation (Werkflugbetrieb) ist keine sinnvolle Lösung. Die Betriebskosten blieben trotz ziviler Nutzung bei 29-30 Mio Fr pro Jahr. Am positivsten wird das Modell Flugfeld mit Bundesbasis (ziviler Flugplatz mit militärischer Mitbenutzung) beurteilt, welches der Bundesrat scheinbar realisieren will. Vorgesehen ist eine zivile Nutzung (vorallem IFR, 18'500 Bewegungen) mit einem deutlich reduzierten Militärflugbetrieb (max. 7'600 Bewegungen). Das ILS bleibt natürlich erhalten, die Piste soll um 400 Meter verkürzt werden.
Quelle: Medienmitteilung & Studie Militärisch-Zivile Nutzung Flugplatz Dübendorf
Aus Sicht des VBS bedeutet das, dass die einzige Basis der Ostschweiz erhalten bleibt (für Helikopter) und somit auch die kurzen Anflugswege für militärische und subsidiäre Flüge. Die strategische Reserve bleibt erhalten. Es besteht die Möglichkeit, den Flughafen Zürich zu entlasten und einen zweiten Cityairport zu erstellen, wie es in jeder grösseren Stadt gibt. Die LTDB-Flugzeuge werden ebenfalls sporadisch (1'600 Flugbewegungen) in Dübendorf sein.
Somit müssen statt 12'000 nur 4'000 militärische Flugbeweungen (Flächenflugzeuge) verlegt werden. Das VBS hat schon früher erwähnt, dass diese Flugzeuge nach Emmen kommen sollen.
Medienmitteilung UVEK/VBS
Link zur Studie
http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/militaerflugplatz-duebendorf-1.18030631
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Bund-will-Flugplatz-Duebendorf-erhalten--Zuercher-brueskiert/story/10862757
Reaktionen der Parteien: http://www.avu.ch/bezirk-uster/duebendorf/Flugplatzentscheid-Empoerung-ueber-selbstherrliches-Handeln/story/23493355
Stellungnahme Forum Flugplatz Dübendorf http://forum-flugplatz.ch/aktuell/Entscheid%20Bundesrat_zum_%20Flpl_%20Duebendorf.pdf
Ein Betrieb der Luftwaffe im heutigen Umfang mit Kleinaviatik und Business/General Aviation (Werkflugbetrieb) ist keine sinnvolle Lösung. Die Betriebskosten blieben trotz ziviler Nutzung bei 29-30 Mio Fr pro Jahr. Am positivsten wird das Modell Flugfeld mit Bundesbasis (ziviler Flugplatz mit militärischer Mitbenutzung) beurteilt, welches der Bundesrat scheinbar realisieren will. Vorgesehen ist eine zivile Nutzung (vorallem IFR, 18'500 Bewegungen) mit einem deutlich reduzierten Militärflugbetrieb (max. 7'600 Bewegungen). Das ILS bleibt natürlich erhalten, die Piste soll um 400 Meter verkürzt werden.
Quelle: Medienmitteilung & Studie Militärisch-Zivile Nutzung Flugplatz Dübendorf
Aus Sicht des VBS bedeutet das, dass die einzige Basis der Ostschweiz erhalten bleibt (für Helikopter) und somit auch die kurzen Anflugswege für militärische und subsidiäre Flüge. Die strategische Reserve bleibt erhalten. Es besteht die Möglichkeit, den Flughafen Zürich zu entlasten und einen zweiten Cityairport zu erstellen, wie es in jeder grösseren Stadt gibt. Die LTDB-Flugzeuge werden ebenfalls sporadisch (1'600 Flugbewegungen) in Dübendorf sein.
Somit müssen statt 12'000 nur 4'000 militärische Flugbeweungen (Flächenflugzeuge) verlegt werden. Das VBS hat schon früher erwähnt, dass diese Flugzeuge nach Emmen kommen sollen.
Konzept zur langfristigen Sicherung des Luftraumes
Der Bundesrat wird beauftragt, ein Konzept aufzustellen, wie der Luftraum zukünftig gesichert werden soll. Der Grund dafür sind zahlreiche Investionen, die bei der Luftwaffe noch anstehen und die Unklarheit über zukünftige Auslandtrainings. Der Bundesrat ist bereit, das Konzept aufzuarbeiten. Dieses berücksichtigt die Bedrohungen und Gefahren, finanzielle und personelle Ressourcen, Überwachungs- und Waffensysteme sowie Möglichkeiten und Grenzen zivil-militärischer und internationaler Zusammenarbeit. Auch die Entwicklung der Drohnen ist ein Thema.
Die Beschaffung des Gripen wird aber nicht in Frage gestellt, weil Verstärkung der Eignung und Durchhaltefähigkeit gründlich durchdacht sei.
Anstehende Beschaffungen der Luftwaffe bis 2020:
Gripen
Ersatz der Drohnen (ADS15)
Werterhaltung F-18
Werterhaltung TH-06 (Cougar)
Ersatz Fliegerabwehr (BODLUV 2020)
Ersatz Taflir
Werterhaltung Florako
Ergibt ein Gesamtvolumen von ca. 5 Mrd Fr (ohne Fliegerabwehr)...
Dienstag, 19. Februar 2013
Patrouille Suisse bleibt erhalten/ Gripen-Abstimmung
So wie's aussieht, bleibt die Patrouille Suisse doch erhalten. Es gibt sie also doch noch, die guten Nachrichten für Jetfans ;-) Gemäss dem "Kommunikationstalent" Ueli Maurer soll sie mit Gripen oder F-18 ausgerüstet werden, jedoch keinen rot-weissen Anstrich erhalten. Es bestünde ausserdem die Möglichkeit, die Tiger doch 2-3 Jahre länger fliegen zu lassen. Dies koste allerings 30 Mio Fr pro Jahr.
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Will-Maurer-die-Patrouille-Suisse-doch-erhalten/story/16934134
http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/ueli-maurer-zur-patrouille-suisse-es-wird-weiterhin-eine-kunstformation-geben-1.18010237
Vor ein paar Tagen hat der Patrouille Suisse Fanclub eine Stellungnahme abgegeben.
http://www.patrouillesuisse.ch/
Das Fliegermuseum Altenrhein möchte einen bis zwei Tiger (der Patrouille Suisse?) auch nach der Ausserdienststellung kaufen und ihn fliegen lassen.
http://www.srf.ch/player/tv/schweiz-aktuell/video/asyl-fuer-patrouille-suisse-in-altenrhein?id=a9567359-81e5-4f44-86eb-d8de60a851ce
_____________________________________________________________
In genau zwei Wochen, am 5. März 2013 stimmt der Ständerat über den Kauf des Gripen ab! Nach heutigem Stand sollte er eine Mehrheit finden. Bereits diesen Donnerstag wird die sicherheitspolitische Kommission darüber befinden und eine Empfehlung für seinen Rat abgeben. Die Debatte am 5. März beginnt um 8.15 Uhr. Sie kann live unter parlament.ch mitverfolgt werden.
http://www.parlament.ch/sites/doc/Sessionen/2013%20I/1-Sessionsprogramm%202013-03-04%20S%20DFI.pdf
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Will-Maurer-die-Patrouille-Suisse-doch-erhalten/story/16934134
http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/ueli-maurer-zur-patrouille-suisse-es-wird-weiterhin-eine-kunstformation-geben-1.18010237
Vor ein paar Tagen hat der Patrouille Suisse Fanclub eine Stellungnahme abgegeben.
http://www.patrouillesuisse.ch/
Das Fliegermuseum Altenrhein möchte einen bis zwei Tiger (der Patrouille Suisse?) auch nach der Ausserdienststellung kaufen und ihn fliegen lassen.
http://www.srf.ch/player/tv/schweiz-aktuell/video/asyl-fuer-patrouille-suisse-in-altenrhein?id=a9567359-81e5-4f44-86eb-d8de60a851ce
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In genau zwei Wochen, am 5. März 2013 stimmt der Ständerat über den Kauf des Gripen ab! Nach heutigem Stand sollte er eine Mehrheit finden. Bereits diesen Donnerstag wird die sicherheitspolitische Kommission darüber befinden und eine Empfehlung für seinen Rat abgeben. Die Debatte am 5. März beginnt um 8.15 Uhr. Sie kann live unter parlament.ch mitverfolgt werden.
http://www.parlament.ch/sites/doc/Sessionen/2013%20I/1-Sessionsprogramm%202013-03-04%20S%20DFI.pdf
Samstag, 16. Februar 2013
Interessante Zahlen der Luftwaffe, Unfallbericht veröffentlicht
Es wurden zwei Vorstösse des Schweizer Parlaments veröffentlicht. In der ersten Vorlage geht es um die Betriebskosten und Luftverschmutzun. Dabei wurden einige interessante Zahlen zum Betrieb der Luftwaffe veröffentlicht. Wusstet ihr, dass eine F-18 Flugstunde 29'500 Franken kostet? Oder wusstet ihr, dass die Luftwaffe 2010 41'000 Tonnen Kerosin verbraucht hat? Oder das 2012 14 Wochen die Schiessplätzen genutzt wurden und das dabei Kosten im Wert von 560'000 Fr entstanden sind? Oder das die Patrouille Suisse nur 1% der Flugstunden der Luftwaffe in Anspruch nimmt? Dies und alles mehr erfährt ihr auf dem folgenden Link:
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20124166
Die zweite Interpellation handelt von Auswirkungen des Gripen auf die Flugplätze und den Sachplan Militär, welche die Nutzung der Flugplätze raumplanerisch absegnet. So wird das neue Stationierungskonzept "frühestens" im Verlauf 2014 vorgestellt. Also erst wenn die definitive Ausrichtung und Finanzierung der Armee geregelt ist. Das VBS wird definitiv Standorte schliessen müssen. Welche Auswirkungen es auf den Flugplatz Meiringen hat, ist noch offen.
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20124217
Am 10. September 2010 kam auf dem Flugplatz Lugano-Agno fast zu einer Annäherung einer Pc-7 der Luftwaffe mit einer Saab 2000 der Darwin Airline. Sie näherten sich horizontal auf 926 Metern und vertikal 61 Metern. Kritisiert wird vorallem die Kommunikation zwischen Skyguide und Luftwaffe sowie deren fehlerhaften Unterlagen.
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/PC7-der-Schweizer-Luftwaffe-verursachte-fast-einen-Crash/story/15247898
Zwei Saab Gripen am 14. Januar auf dem Weg zur Piste 04 in Emmen.
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20124166
Die zweite Interpellation handelt von Auswirkungen des Gripen auf die Flugplätze und den Sachplan Militär, welche die Nutzung der Flugplätze raumplanerisch absegnet. So wird das neue Stationierungskonzept "frühestens" im Verlauf 2014 vorgestellt. Also erst wenn die definitive Ausrichtung und Finanzierung der Armee geregelt ist. Das VBS wird definitiv Standorte schliessen müssen. Welche Auswirkungen es auf den Flugplatz Meiringen hat, ist noch offen.
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20124217
Am 10. September 2010 kam auf dem Flugplatz Lugano-Agno fast zu einer Annäherung einer Pc-7 der Luftwaffe mit einer Saab 2000 der Darwin Airline. Sie näherten sich horizontal auf 926 Metern und vertikal 61 Metern. Kritisiert wird vorallem die Kommunikation zwischen Skyguide und Luftwaffe sowie deren fehlerhaften Unterlagen.
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/PC7-der-Schweizer-Luftwaffe-verursachte-fast-einen-Crash/story/15247898
Zwei Saab Gripen am 14. Januar auf dem Weg zur Piste 04 in Emmen.
Donnerstag, 14. Februar 2013
Bybe bye Patrouille Suisse, Hello Breitling Swiss Team?
Der Aufschrei war überraschend gross, als Ueli Maurer gestern ankündigte, die Patrouille Suisse ab 2016 stillzulegen. In einer Umfrage der 20Minuten sprachen sich 74% der Leser für den Erhalt der Patrouille Suisse aus. Bürgerliche Poltiker sind darüber erstaunt, fühlen sich provoziert schütteln den Kopf.
Noch unglaublicher ist jedoch der Vorschlag der Firma Breitling. Ich dachte zuerst, es sei ein Witz. Sie will ihre L-39 Albatross Jets gratis (!) für die Kunstflugstaffel zur Verfügung stellen und sie in die rot-weissen Farben umlackieren. Fliegen könnten sie von den Piloten der Luftwaffe.
http://www.grenchnertagblatt.ch/solothurn/grenchen/breitling-will-seine-flieger-der-patrouille-suisse-ausleihen-126062433
Übrigens, die Tigerflotte (54 Stück) kosten 35 Mio Fr pro Jahr. Wenn das VBS die 12 Tiger in Patrouille Suisse-Farben behält, wäre mit Kosten in der Höhe von 8-9 Mio Fr zu rechnen. Wenn man bedenkt, wie viele gute Werbung sie für die Armee und die Schweiz macht, ist das ein verschwindend kleiner Betrag. Ausserdem können die Flugzeuge weiterhin als Sparringpartner im Luftpolizeidienst und für die Zieldarstellung von Flieger und Flab genutzt werden.
Noch unglaublicher ist jedoch der Vorschlag der Firma Breitling. Ich dachte zuerst, es sei ein Witz. Sie will ihre L-39 Albatross Jets gratis (!) für die Kunstflugstaffel zur Verfügung stellen und sie in die rot-weissen Farben umlackieren. Fliegen könnten sie von den Piloten der Luftwaffe.
http://www.grenchnertagblatt.ch/solothurn/grenchen/breitling-will-seine-flieger-der-patrouille-suisse-ausleihen-126062433
Übrigens, die Tigerflotte (54 Stück) kosten 35 Mio Fr pro Jahr. Wenn das VBS die 12 Tiger in Patrouille Suisse-Farben behält, wäre mit Kosten in der Höhe von 8-9 Mio Fr zu rechnen. Wenn man bedenkt, wie viele gute Werbung sie für die Armee und die Schweiz macht, ist das ein verschwindend kleiner Betrag. Ausserdem können die Flugzeuge weiterhin als Sparringpartner im Luftpolizeidienst und für die Zieldarstellung von Flieger und Flab genutzt werden.
Freitag, 8. Februar 2013
Blog ist noch aktiv, Gripen wird doch unterstützt
Es ist jetzt seit dem letzten Eintrag schon einen Monat her. Das hat nicht damit zu tun, dass es nichts zu berichten gäbe. Aber ich war selber im WK (Wiederholungskurs), zurzeit ist bei uns in Luzern Fasnacht (später mehr dazu!) und arbeiten muss man bekanntlich auch noch...
Eine einzige Nachricht, der letzten Zeit, die ich natürlich erwähnen ist folgende:
Nebst der CVP sprechen sich auch die FDP und BDP für den Kauf des Gripen aus!
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Buergerliche-nun-doch-fuer-Gripen-Deal-12677291
Die SVP wird den Kauf bestimmt auch befürworten (aus ideologischen und politischen Gründen, u.a um Ueli Maurer zu unterstützen). Bereits früher hat sich die GLP gegen den Kauf der Jets entschieden. Bei den Linken und Grünen ist es bereits vorneherein klar, dass sie dagegen stimmen werden.
Somit stehen die Chancen gut, dass der Kauf im März und Juni von den Räten genehmigt wird. Ob die Gripen definitiv abheben werden, hängt vom Volk ab und da sieht es leider weniger positiv aus.
Eine einzige Nachricht, der letzten Zeit, die ich natürlich erwähnen ist folgende:
Nebst der CVP sprechen sich auch die FDP und BDP für den Kauf des Gripen aus!
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Buergerliche-nun-doch-fuer-Gripen-Deal-12677291
Die SVP wird den Kauf bestimmt auch befürworten (aus ideologischen und politischen Gründen, u.a um Ueli Maurer zu unterstützen). Bereits früher hat sich die GLP gegen den Kauf der Jets entschieden. Bei den Linken und Grünen ist es bereits vorneherein klar, dass sie dagegen stimmen werden.
Somit stehen die Chancen gut, dass der Kauf im März und Juni von den Räten genehmigt wird. Ob die Gripen definitiv abheben werden, hängt vom Volk ab und da sieht es leider weniger positiv aus.
Dienstag, 8. Januar 2013
Antonov 124 in Emmen
Das Jahr fängt schon mal gut an. Es ist erst der zweite Betriebstag nach der 2 1/2 wöchigen Weihnachtspause, doch wie ich erfahren habe, ist heute Mittag eine An-124 in Emmen gelandet. Bestimmt wird sie morgen um ca. 13.30 Uhr wieder abfliegen. Das ist aber nur eine Vermutung.
Auch die Tiger sind zu Trainingsflügen unterwegs.
Angaben wie immer ohne Gewähr
Auch die Tiger sind zu Trainingsflügen unterwegs.
Angaben wie immer ohne Gewähr
Fluglärm vs. Arbeitsplätze
Am Sonntag (?) fanden in Emmen die Dreikönigsgespräche statt. Das Thema war der Fluglärm und die Arbeitsplätze am Militärflugplatz Emmen.
Die wichtigsten Aussagen sind...
Der Militärflugplatz Emmen wird in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen.
Das Stationierungskonzept wird nicht im Frühling 2013, sondern erst Ende 2013 oder anfangs 2014 veröffentlicht. Grund dafür sind die Streitigkeiten über die Höhe des Armeebudgets zwischen Bundesrat und Parlament .
Gemäss NZZ wird definitiv ein Jetflugplatz geschlossen. Emmen & Payerne sind davon ausgeschlossen. Es ist von Meiringen oder Sion die Rede. Meiringen ist jedoch der modernste Militärflugplatz und verfügt als einziger über eine Kaverne und bleibt deshalb erhalten. Somit wird es Sion treffen.
Aus Payerne wird der Druck auf die RUAG und Luftwaffe stark zunehmen, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Payerne wird wegen des Gripens noch stärker belastet werden.
Zitat RUAG: "Scholl machte den zahlreich anwesenden Behördevertretern klar, dass Emmen dafür Nachteile in Kauf nehmen muss: «In unserem Geschäft lassen sich Wertschöpfung und Immissionen nicht voneinander trennen. Wer gegen Immissionen kämpft, kämpft indirekt auch gegen Wertschöpfung.» Derzeit weitere Einschränkungen zu fordern, sei ein schlechtes Signal."
Der Schutzverband glaubt, dass bei der Schliessung von 1-2 Militärflugplätzen rund um die Uhr geflogen werde und keine Sommerpause mehr möglich sei.
nzz.ch
Kommentar: Was ich schon lange sage, sehe ich hier schwarz auf weiss. Diese Diskussion schadet langfristig dem Standort Emmen. Besonders enttäuscht bin ich vom Gemeinde- und Regierungsrat, welche die Kritik des polemischen und unsachlichen Schutzverbandes unterstützt und damit Arbeitsplätze gefährdet. Es scheint vergessen zu gehen, dass der Auftrag der Luftwaffe die erste Priorität hat. Man merkt genau, wer für und wer gegen die Armee ist. Kann es deshalb sein, dass hier eine verstecke Grundsatzdiskussion geführt wird?
Und welcher Militärflugplatz rund um die Uhr in Betrieb ist, bleibt ein Geheimnis des Schutzverbandes....
Die wichtigsten Aussagen sind...
Der Militärflugplatz Emmen wird in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen.
Das Stationierungskonzept wird nicht im Frühling 2013, sondern erst Ende 2013 oder anfangs 2014 veröffentlicht. Grund dafür sind die Streitigkeiten über die Höhe des Armeebudgets zwischen Bundesrat und Parlament .
Gemäss NZZ wird definitiv ein Jetflugplatz geschlossen. Emmen & Payerne sind davon ausgeschlossen. Es ist von Meiringen oder Sion die Rede. Meiringen ist jedoch der modernste Militärflugplatz und verfügt als einziger über eine Kaverne und bleibt deshalb erhalten. Somit wird es Sion treffen.
Aus Payerne wird der Druck auf die RUAG und Luftwaffe stark zunehmen, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Payerne wird wegen des Gripens noch stärker belastet werden.
Zitat RUAG: "Scholl machte den zahlreich anwesenden Behördevertretern klar, dass Emmen dafür Nachteile in Kauf nehmen muss: «In unserem Geschäft lassen sich Wertschöpfung und Immissionen nicht voneinander trennen. Wer gegen Immissionen kämpft, kämpft indirekt auch gegen Wertschöpfung.» Derzeit weitere Einschränkungen zu fordern, sei ein schlechtes Signal."
Der Schutzverband glaubt, dass bei der Schliessung von 1-2 Militärflugplätzen rund um die Uhr geflogen werde und keine Sommerpause mehr möglich sei.
nzz.ch
Kommentar: Was ich schon lange sage, sehe ich hier schwarz auf weiss. Diese Diskussion schadet langfristig dem Standort Emmen. Besonders enttäuscht bin ich vom Gemeinde- und Regierungsrat, welche die Kritik des polemischen und unsachlichen Schutzverbandes unterstützt und damit Arbeitsplätze gefährdet. Es scheint vergessen zu gehen, dass der Auftrag der Luftwaffe die erste Priorität hat. Man merkt genau, wer für und wer gegen die Armee ist. Kann es deshalb sein, dass hier eine verstecke Grundsatzdiskussion geführt wird?
Und welcher Militärflugplatz rund um die Uhr in Betrieb ist, bleibt ein Geheimnis des Schutzverbandes....
Montag, 7. Januar 2013
Infos zum Flugbetrieb Emmen/Meiringen
Bereits am 5. Dezember habe ich über den Flugplatz Meiringen berichtet, den wahrscheinlich meist besuchte Militärflugplatz der Schweiz. Jetzt wurden die Flugbewegungszahlen veröffentlicht.
2011 fanden dort 4'258 Jetbewegungen statt, davon 546 mit dem F-5 Tiger und 12 Bewegungen mit anderen Jet-Typen. Das sind 449 mehr Flugbewegungen als 2010, aber 742 weniger als im 2008, einem Rekordjahr der neueren Zeit.
Die Ausgabe 1/2013 des Flugplatzbulletins mit mehr Informationen kann hier heruntergeladen werden.
_______________________________________________________________________________
Aurch für den Flugplatz Emmen wurde einige interessante Infos veröffentlicht. Diese können im Bulletin 2/2012 dem aktuelles Flugplatzmagazin nachgelesen werden. Weiter wurde der Belegungsplan 2013 veröffentlicht. Emmen ist wieder Ausweichflugplatz für Propellerflugzeuge und Helikopter ams WEF. Über den F-18 Flugbetrieb habe ich schon vorher berichtet. Die Patrouille Suisse wird in den Kalenderwochen 16/17 ihren Trainingskurs absolvieren. In der Kalenderwoche 12 soll es einen Jet-TK geben (evtl. betrifft das nur Schulungsflüge für den neuen PS-Piloten) und in der Kalenderwoche 18 den Trainingskurs für Werk- und Testpiloten.
Der Tag der Öffentlichtkeit findet am 18/19. Oktober statt. Leider hält sich das Flugplatzkommando mit Informationen zurück. Sicher ist nur, dass alle Gebäude besichtigt werden können und man den Mitarbeitern Fragen stellen kann. Vorallem der EC635 Simulator und der Tower werden sicher interessant sein.
Weiter kann ich mit Freude mitteilen, dass am 17/18. Januar mehrere Gripen in Emmen sein werden. Kurze Flugvorführungen sind wahrscheinlich. Grund dafür ist die Vorstellung des Rüstungsprogrammes für den National- und Ständerat, Offiziere und Medien. Bestimmt werden wieder aktuelle Informationen zum Gripen veröffentlicht. So soll es doch eine Art Konventionalstrafe geben , falls Schweden seine Abmachungen nicht erfüllen kann. Das ist eine Vorraussetzung, damit die FDP dem Kauf zustimmen wird. Im März wird der Erstrat über den Kauf des Gripen abstimmen.
Freuen wir uns also auf 2013 und hoffen, dass wir wieder ein paar schöne Bilder machen können und auch politisch die "richtigen" Entscheidungen gefällt worden!
2011 fanden dort 4'258 Jetbewegungen statt, davon 546 mit dem F-5 Tiger und 12 Bewegungen mit anderen Jet-Typen. Das sind 449 mehr Flugbewegungen als 2010, aber 742 weniger als im 2008, einem Rekordjahr der neueren Zeit.
Die Ausgabe 1/2013 des Flugplatzbulletins mit mehr Informationen kann hier heruntergeladen werden.
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Aurch für den Flugplatz Emmen wurde einige interessante Infos veröffentlicht. Diese können im Bulletin 2/2012 dem aktuelles Flugplatzmagazin nachgelesen werden. Weiter wurde der Belegungsplan 2013 veröffentlicht. Emmen ist wieder Ausweichflugplatz für Propellerflugzeuge und Helikopter ams WEF. Über den F-18 Flugbetrieb habe ich schon vorher berichtet. Die Patrouille Suisse wird in den Kalenderwochen 16/17 ihren Trainingskurs absolvieren. In der Kalenderwoche 12 soll es einen Jet-TK geben (evtl. betrifft das nur Schulungsflüge für den neuen PS-Piloten) und in der Kalenderwoche 18 den Trainingskurs für Werk- und Testpiloten.
Der Tag der Öffentlichtkeit findet am 18/19. Oktober statt. Leider hält sich das Flugplatzkommando mit Informationen zurück. Sicher ist nur, dass alle Gebäude besichtigt werden können und man den Mitarbeitern Fragen stellen kann. Vorallem der EC635 Simulator und der Tower werden sicher interessant sein.
Weiter kann ich mit Freude mitteilen, dass am 17/18. Januar mehrere Gripen in Emmen sein werden. Kurze Flugvorführungen sind wahrscheinlich. Grund dafür ist die Vorstellung des Rüstungsprogrammes für den National- und Ständerat, Offiziere und Medien. Bestimmt werden wieder aktuelle Informationen zum Gripen veröffentlicht. So soll es doch eine Art Konventionalstrafe geben , falls Schweden seine Abmachungen nicht erfüllen kann. Das ist eine Vorraussetzung, damit die FDP dem Kauf zustimmen wird. Im März wird der Erstrat über den Kauf des Gripen abstimmen.
Freuen wir uns also auf 2013 und hoffen, dass wir wieder ein paar schöne Bilder machen können und auch politisch die "richtigen" Entscheidungen gefällt worden!
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